Organische Chemie für das Lehramt

Organisch-Chemisches Grundpraktikum

Grundpraktikum I und II finden im WS statt.

Grundpraktikum I P6 CP2 (Modul OC LaG)

Mo.-Fr. 9:00-17:00 L2/02 Termin: TUCaN

Grundpraktikum II P7 + Ku2 CP 8 (Modul Fachdidaktik für LaG, B.Ed. CT + KP)

Mo.-Fr. 9:00-17:00 L2/02 Termin: TUCaN

  • Dieses Praktikum wurde im Oktober 2007/2008 auf die neuen Studienordnungen umgestellt. Die Praktikumsauflage der alten Studienordnungen (LaG Chemie, LaB Chemietechnik, LaB Körperpflege) kann durch Besuch der beiden 2 + 5-wöchigen Praktika des modularisierten Studiengangs (LaG) erfüllt werden. LaG- und LaB Studierende der alten Studienordnungen sind zu einer begleitenden Studienleistung von mehreren Klausuren verpflichtet. Diese Auflage („regelmäßige Klausuren“) der Studienordnung vom 7.1.1998 wird durch den Besuch der Vorlesung OC II und erfolgreiche Teilnahme an den zugehörigen Klausuren erfüllt. Nach Vorlage der Scheine für OCII, GPI und GPII wird der Equivalenzschein für das alte Grundpraktikum OC inkl. V3 für die Vorlage beim AfL ausgestellt.
  • Für Studierende im Studiengang B. Ed. Chemietechnik sind das Grundpraktikum Organische Chemie und die begleitende Vorlesung Organische Chemie II vorgeschrieben. Bitte die Aushänge und Anmeldefristen der Professoren Fessner/Reggelin beachten. Anschließend folgt das Grundpraktikum Organische Chemie II (B.Ed. CT/KP Modul Fachdidaktik)

Einführungsveranstaltungen mit Platzverteilung für das GP I und II: jeweils am ersten Praktikumstag.

Es besteht Anwesenheitspflicht.

Feuerlöschübung, Termin: TUCaN , Ort: Parkplatz FB Chemie

Es besteht Anwesenheitspflicht. Kittel und Schutzbrille mitbringen.

Bitte die Anmeldefristen im TUCaN beachten.

Zum Praktikumsbeginn wird ein Pfand von 25 € erhoben für Chemikalien und Verbrauchsmaterial. Dieses Pfand ist bis zum Platzantritt bei Frau Keenan zu hinterlegen: Dienstag-Freitag 9:00-12:00

Betriebsanweisung, Praktikumsordnung, Vorlage Laborjournal und Praktikumsplanung: siehe TUCaN

Buchempfehlungen:

  • Organic Chemistry, Clayden, Greeves, Warren, Wothers, Sprache: Englisch 1352 Seiten – Oxford University Press Juli 2000
  • Organische Chemie, K.P.C. Vollhardt, Wiley-VCH 4. Aufl.

  • Organische Chemie, F.A. Carey, R.J. Sundberg, Wiley-VCH (reicht bis zum Staatsexamen HL)
  • Reaktionsmechanismen, R. Brückner, Spektrum-Verlag 2002 (reicht bis zum Staatsexamen HL)

  • Organische Chemie, H. Hart, L.E. Crane, D.J. Hart, Wiley-VCH 2002 ISBN 3-527-30379-0 (reicht zur Vorbereitung auf das Praktikum und für GWL-KP knapp zum Examen)

  • Organic Chemistry – Principles and Industrial Practice, Mark M. Green, Harold A. Wittcoff, Wiley-VCH 2003, ISBN 3-527-30289-1 (nur für GWL-CT)
  • Allgemeine Grundlagen der Experimentellen Organischen Chemie: Organikum, 21. Auflage Wiley-VCH, Weinheim 2001. ISBN 3-527-29985-8, S.1-185.

Didaktik / Fachdidaktik Chemie

Grundpraktikum Organische Chemie II Demonstrationsexperimente

Praktikum (P7) + Kurs (Ku2) für die Studiengänge: B. Ed. Chemietechnik (Modul 9 Fachdidaktik), LaG Chemie

Kursthemen und spezielle Literatur

Kurstermine Montags 10:00-12:00 12:45-15:30, Raum 762

Die Anmeldung zur dieser Veranstaltung erfolgt durch TUCAN.

Einteilung und Kursthemen: siehe TUCaN

Alle Vorträge 30 min + 15 min Diskussion

Hinweise zur Vortragsgestaltung

  • Verwenden Sie das Templat der TU Darmstadt ohne Änderungen des Layouts. Durch das einheitliche Layout wird ein fairer Vergleich für alle Vorträge gewährleistet. Templat für Powerpoint der TU Darmstadt .ppt auf dem Vortrags- und Literaturserver

  • Grafiken, Bilder, chemische Strukturen

Die Vorträge werden eventuell im Internet verfügbar gemacht, beachten Sie deshalb das Copyright. Plagiate werden mit 0 Punkten bewertet. Zeichnen Sie kritische Grafiken selbst oder bitten Sie die Quelle um Freigabe. Geben Sie alle Quellen an. Chemische Strukturen werden durch einen Formeleditor (und nicht durch copy-paste) auf farblosem Hintergrund erstellt. Struktureditoren finden Sie in der Linksammlung, ChemDraw ist sicher der beste Editor. Verwenden Sie in ChemDraw das Templat, das Sie nach dem Download vom FTP-Server in den Ordner „Chem Draw Items“ kopieren. Dann steht es beim Öffnen mit „Open Special“ zur Verfügung. Überprüfen Sie spätestens eine Woche vor dem Vortrag die grafische Qualität und Lesbarkeit ihrer Präsentation in VGA Auflösung! Treten sie 1,5-2 m von Ihrem Bildschirm zurück: Sind ihre Grafiken und Text gut lesbar/sichtbar? Ist die Aussage immer noch sichtbar und verständlich? Kleinste Schriftgrösse 18 P (alles andere gilt als unlesbar). Chemische Strukturen: verwenden Sie EIN Templat ihres Struktureditors in konstanter Größe. Gruppieren und orientieren Sie die Strukturen so, dass Ähnlichkeiten offensichtlich werden. Sie sollten nicht mehr als 8 Strukturen pro Folie zeigen. Achten Sie auf die didaktisch plausible Darstellung der Bindungswinkel und der Atomabstände! Achten Sie auf leichte Lesbarkeit: H2O oder OH2, was gefällt ihnen besser? CO2 oder O2C?

  • Zur Gliederung

Eine Gliederung ist keine Inhaltsangabe, dies wird gern verwechselt. Viele Ratgeber empfehlen die Gliederung am Anfang des Vortrages vorzustellen, das machen deshalb auch 98% aller Studierenden so. Die Nachrichtensendungen fangen auch mit einer Übersicht an, aber nicht mit einer Gliederung (die Gliederung der Nachrichten kennt sowieso jeder, am Ende kommen Sport und das Wetter). Warum fangen Sie nicht mit der Problemstellung an? Z. B. ein aktuelles Phänomen: Lebensmittelskandal in XY. Direkt an den Zuhörer: Was geht mich dieses Thema an? Bin ich betroffen? Für Spielfilme gilt J.L. Goddards Aussage: “Eine gute Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Versuchen Sie sich mal an einer Gliederung von Pulp Fiction!

  • Verwenden Sie möglichst komplette Sätze/Aussagen in den Überschriften. Also nicht “Grundlagen” sondern “Grundlagen der ….
  • Verwenden Sie keine Fonts mit Serifen: Times etc, da die Projektoren damit noch Probleme haben. Die Projektion erscheint unscharf. Serifen-Schriften wurden entwickelt für Textmassen, die sollten in einem Vortrag nicht präsentiert werden.
  • Seien Sie sparsam mit Bullets, Farbe und Unterstreichungen, in der Schule haben Sie auch nur 3 Farben und eine grüne Tafel. Berücksichtigen Sie die Rot-Grün-Sehschwäche (Dyschromatopsie – Abweichend davon Farbenblindheit), sie betrifft 9% aller Männer: vermeiden Sie Rot/Grün-Kontraste.
  • Verwenden Sie die Korrekturfunktion bevor Sie den Vortrag einreichen.
  • Führen Sie die Schlusskorrektur nach 1-2 Tagen Pause durch. Sie sehen sonst nur was dort stehen sollte! Reichen Sie den Vortragsentwurf deshalb bis spätestens 18:00 am Abgabedatum per E-Mail ein. Eine frühere Abgabe ist natürlich empfohlen. Geben Sie Name, Kurs, Thema und Datum in der Betreffzeile an.
  • Wiederholen Sie ihre zentralen Aussagen am Schluss! Zeigen Sie eine Metapher, die dies veranschaulicht. Greifen Sie eine Fragestellung der Einleitung wieder auf und beantworten Sie diese!

Themen für LaG

  • 1. Abschied vom HSAB-Modell, H. Mayr et al. Angew. Chemie 2011, 6598.
  • 2. Monomere, oligomere und polymere Kohlenhydrate – Vorkommen, Synthese, Nachweis. Lehmann
  • 3. Enzymkatalyse – Enzymklassen, Substrate, Reaktionsmechanismen, Enzymmodifikation: ChiUZ 2006, 40, 109
  • 4. Homogene Katalyse in der Chemischen Industrie ChiUZ 2006, 40, 126
  • 5. Asymmetrische Katalyse mit Metall-Komplexen ChiUZ 2006, 40, 112
  • 6. Asymmetrische Autokatalyse. Angew. Chemie 2005, 117, 5922, Angew. Chemie 2009, 121, 464
  • 7. Olefinmetathese. Angew. Chemie 2006, 118, 3825, Angew. Chemie 2006, 118, 3832, Angew. Chemie 2006, 118, 3845
  • 8. Chemie der Vitamine: A, B12, C, D, K. Synthese, Biosynthese und Funktion
  • 9. Photochemische Reaktionen
  • 10. Fluoreszenzenergietransfer (FRET) jenseits klassischer Donor Akzeptor-Kombinationen: Angew. Chemie 2006, 118, 4677
  • 11. Fluoreszente Proteine
  • 12. Fluoreszente Sonden für RNA Science 2011
  • 13. Chemolumineszenz
  • 14. Peptidsynthesen
  • 15. Peptid-/Proteinanalytik
  • 16. Ionische Flüssigkeiten
  • 17. Flüssigkristalle und Displaytechnologie
  • 18. OLEDs
  • 19. Kombinatorische Chemie im Unterricht ChemKon 2007, 14, 176.
  • 20. Minimale Selbstreplikation: Angew. Chemie 2006, 118, 6492, Angew. Chem. 2008
  • 21. Früchte und Gemüse: Reifungshormone und ihre Inhibitoren Chem. Eng. News 2007, 29.10.2007, S. 10-15
  • 22. Pestizide: Insektizide – Struktur und Wirkung
  • 23. Systemvergleich Movento: Breitbandinsektizid versus BT-Mais
  • 24. Pestizide: Herbizide – Struktur und Wirkung
  • 25. Die Neonicotinoide. Nicotin und die Neonicotinoide Teil 1 + 2, B. Schäfer ChiuZ 2008, 330-344, 408-424
  • 26. Chemische Verteidigung von Pflanzen und Tieren, Bombardier Beetles and fever trees, William C. Agosta, 224 S. 1996 Perseus Books,U.S. (12. März 1996)
  • 27. Molecular Gastronomy: A New Emerging Scientific Discipline Chem. Rev. 2010.
  • 28. Von der Ostwald-Reifung zur Homochiralität Angew. Chemie 2009, 121, 9778.
  • 29. Chemie der Isothiocyanate: Reaktivität und Vorkommen Wasabi, Meerettich, Senf Chem. Eng. News 22.03.2010, S. 48
  • 30. Pflanzliche Polyphenole: chemische Eigenschaften, biologische Aktivität und Synthese Angew. Chemie 2011, 123, 610.

Themen für B. Ed. KP

  • 31. Allergene und ihre Struktur-Aktivitätsbeziehungen
  • 32. Struktur-Geruchs-Beziehungen Angew. Chemie 2006, 118, 6402, Angew. Chemie 2005, 117, 6264, Angew. Chemie 2005, 117, 6283 Riechstoffe und Geruchssinn. Die molekulare Welt der Düfte. G. Ohloff, Springer 1990, ISBN 3540525602.Keine Rose ohne Dornen, S. Donner, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 28.06.2009, S. 60
  • 33. Kontrollierte Freisetzung von flüchtigen Verbindungen unter milden Reaktionsbedingungen: von der Natur zu Alltagsprodukten. A. Herrmann, Angewandte Chemie 2007, 119, 5938.
  • 34. Farbe – Physikalische Grundlagen, Farbstoffklassen organischer Pigmente, Synthesen, Färbung.
  • Farbe: Eine Multidisziplinäre Betrachtung, Heinrich Zollinger, Wiley-VCH, Weinheim, 2006, ISBN 3-906390-30-0, 264 S.
  • 35. Lebensmittelzusatzstoffe, Chemie in unserer Zeit 2009, 43, 232
  • 36. Organische Pigmente in Ernährung und Kosmetik: Eine Übersicht
  • 37. Organische Pigmente in Ernährung und Kosmetik: Effekt, Synthese und Abbau am Beispiel von Astaxanthin: Lachsrot – ein Neutraceutical?
  • 38. Superabsorbente Polymere (SAPs): Struktur, Synthese, Wirkung, Einsatz und Abbau
  • 39. Tätowierungspigmente im Fokus der Forschung. Nachrichten aus der Chemie 2007, 55, 847-851.
  • 40. Sonnenschutzmittel, UVA/B Filter. Synthese, Eigenschaften, Formulierung und Abbau. Merck Sonnenschutz
  • 41. Chemie des Kaffees Chem. Eng. News 2007, 17.9.2007 S. 32-34.
  • J. Koolmann H. Moeller, K.H. Röhm Kaffee Käse Karies, Wiley VCH
  • 42. Moderne Haarfärbung
  • 43. Haarfärbung bei pH 9: Das (NH4)2CO3/H2O2-System und moderne Farben Chemical & Engineering News 11. Februar 2008, s. 33.
  • 44. Die Chemie der Haarverlängerung: Kunsthaar, Kleber, Analytik und physikochemische Eigenschaften.
  • 45. Hair straighteners Chem. & Eng. News 8. Nov. 2010. p. 54.
  • 46. Vom Auto- zum Nagellack: Chem. Eng. News 2008, 11.8.2008, S. 42.
  • 47. Tenside, Tensidsynthesen
  • 48. Botulinustoxin Angew. Chemie 2008, 120, 8488: Wirkung, Impfung, Antagonisten
  • 49. Molekulare Küche, Thomas Vilgils: Die Molekülküche – Physik und Chemie des feinen Geschmacks, 7. Aufl. 2008, S. Hirzel Verlag, ISBN 978-3-7776-1370 Thomas Vilgils: Die Molekularküche, ISBN 978-3-9379-6358-8, Tre Torri 2007
  • 50. Spinnenseide. T. Scheibel, Chemie in unserer Zeit 2007, 41, 306-314., Chemical Rev. 2006, 106, 3762, Angewandte Chemie 2009, 212, 3638, Angew. Chemie 2010, 122, 5538.
  • 51. Wie Kollagen zum Leder wird. Chemie in unserer Zeit 2009, 43 (1), 28-36
  • 52. Vitamine in der Dermatologie, Pharmazie in unserer Zeit 2009, 140.
  • 53. Redox-aktive Substanzen im Hautschutz – antiaging durch Polyphenole aus grünem Tee?
  • 54. Polyvinylpyrrolidon Chemie in unserer Zeit 2009, 43 (6), 376.
  • 55. Kontaktlinsen: Material, Produktion und Reinigungssysteme
  • 56. REACH
  • 57. Europäische Entwicklungs- und Zulassungskriterien für Kosmetika
  • 58. Wie entstehen Nickelallergien im Menschen? Und warum nicht in der Maus? Nature Immunology 2010, 11, 814-819. DOI: 10.1038/ni1919

allgemeine Kursliteratur:

Organic Chemistry, Clayden, Greeves, Warren, Wothers, Sprache: Englisch, 1352 Seiten – Oxford University Press Juli 2000

Organische Chemie, K.P.C. Vollhardt, Wiley-VCH 4. Aufl. oder neuer

Links für Lehramtstudierende

Lehrer werden.de

Laufbahnberatung für Lehrer/innen

 

Experimentalvorträge Organische Chemie LaG, LaB, B. Ed. CT

Dozentin: Esther von Estorff

Die Vorbesprechung mit Frau von Estorff findet im Geb. L2/02, Raum 215 statt. Termin: siehe TUCaN. Dieser Termin ist mit dem ersten Vorlesungstermin gekoppelt und es ist keine Anmeldung erforderlich. Bei dieser Vorbesprechung werden bereits die Themen/Termine für das Sommer/Wintersemester verteilt, deshalb ist die Anwesenheit mehr als empfohlen. Die Vorträge finden mittwochs statt: 15:00-19:00 Uhr.

Bitte beachten Sie die Informationen in TUCaN. Für die Experimentalvorträge gelten die allgemeinen Vorschriften für gute Laborpraxis sowie die spezifische Praktikumsordnung, deren Kenntnis vor Beginn der experimentellen Arbeiten nachzuweisen ist.