Neues Projekt zu effizienten Elektrokatalysatoren

19.05.2020

Neues Projekt zu effizienten Elektrokatalysatoren

A possible Energy Scenario for our future Energy Economy - based on Hydrogen for Fuel Cells and Electrolyzers © M. Ledendecker
A possible Energy Scenario for our future Energy Economy – based on Hydrogen for Fuel Cells and Electrolyzers © M. Ledendecker

Dr. Marc Ledendecker forscht als neuer Gruppenleiter in der Technischen Chemie an der Entwicklung von effizienten Elektrokatalysatoren für die Brennstoffzelle und Elektrolyse. Seine Nachwuchsgruppe „NanoMatFutur: SynKat“, das kürzlich gestartet ist, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für eine Laufzeit von fünf Jahren mit etwa 1,9 Millionen Euro gefördert.

Im Projekt geht es um die Entwicklung von aktiven, stabilen und selektiven Elektrokatalysatoren für eine nachhaltige Energiewirtschaft. Die aktuelle Energiewende zeigt die Herausforderungen einer nachhaltigen Energiewirtschaft, Mobilität und Ressourcenschonung auf. Insbesondere Brennstoffzellen und Elektrolyseure sind Schlüsseltechnologien, um die Erzeugung nachhaltiger Elektrizität und die damit verbundene Speicherproblematik anzugehen. In diesen Schlüsseltechnologien werden teure, edelmetallhaltige Katalysatoren benötigt, um die Reaktion stattfinden zu lassen. Eine Edelmetallereduzierung wird mit der Synthese von aktiven, stabilen und kostengünstigen Katalysatoren in der neu-gegründeten AG Ledendecker im Fachbereich Chemie angegangen.

Ledendecker studierte Chemie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg und promovierte am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung. Anschließend arbeitete er am Max-Planck-Institut für Eisenforschung als Projektkoordinator für ein vom Bundeswirtschaftsministerium gefördertes Brennstoffzellenprojekt. Er forschte an verschiedenen Forschungseinrichtungen u.a. der University of California, Berkeley, dem Weizmann-Institut für Wissenschaften, dem Institute of Chemical Research of Catalonia oder der University of Wollongong. Seit Anfang 2020 leitet er die „NanoMatFutur“ Nachwuchsgruppe „Nanomaterials for Sustainable Energy Conversion“ im Fachbereich Chemie der Technischen Universität Darmstadt.

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