Der "DAtort" aus Südhessen

20.12.2014

Der „DAtort“ aus Südhessen

Fulminante Weihnachtsvorlesung am Fachbereich Chemie

Millionen Fernsehzuschauer aus allen Regionen Deutschlands warten jeden Sonntagabend mit Spannung auf eine neue „Tatort“ Folge. Und die Hessen können sich nicht beschweren, sind ihre Ermittlerteams doch sowohl in Frankfurt als auch in Wiesbaden unterwegs. Nur die Südhessen kommen dabei wie immer zu kurz. Das hat sich aber geändert, nachdem am 19.12.2014 die Studienkoordinatorin des Fachbereichs Chemie der TU Darmstadt tot aufgefunden wurde. Kann der zur Hilfe gerufene Spezialist „Re“ diesen mysteriösen Fall aufklären? War es ein grausamer Mord? Auf jeden Fall hat Re mit spektakulären „Chemischen REaktionen“ an diesem Fall gearbeitet und nebenbei wie in jedem Jahr auch diesmal wieder die Welt gerettet. Hilfe erhielt er nur von einem Chemiker Kollegen aus dem Odenwald, den aber keiner verstand. Die Zuschauer waren im ersten darmstädter „DAtort“ live bei den Ermittlungsarbeiten dabei. Aber nur, wenn es ihnen gelungen war im Kekulé-Hörsaal einen der begehrten Sitzplätze für die Weihnachtsvorlesung des Fachbereichs Chemie zu ergattern.

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Diese Vorlesung ist ein echter Geheimtipp: Schon seit Wochen liefen die Vorbereitungsarbeiten zu der fulminanten Chemie-Experimentalshow, die seit über zehn Jahren von der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Michael Reggelin und von Dr. Reinhard Meusinger an der TU Darmstadt durchgeführt wird. Auch in diesem Jahr erwartete die Zuhörer eine nicht ganz theorie- aber nahezu formelfreie Chemie Vorlesung, die alles andere als konventionell ist. So mussten die Zuhörer in den vergangenen Jahren bereits „BISS zur letzten Vorlesung“ (2010) ausharren um alles über die „Chemie der Vampire“ zu erfahren. 2009 sollten sie mit der ungeladenen „Raumpatrouille OrION“ die globale Erderwärmung aufhalten, 2008 „Eine sichere Anlage“ machen, 2007 den „DAvinci Code“ knacken und 2003 gar am Casting für den Wettbewerb „Darmstadt sucht den Superchemiker – DSDS“ teilnehmen. Und nachdem vor zwei Jahren erst in der allerletzten Sekunde die Welt vorm Untergang durch den Maya-Kalender gerettet werden konnte („Mischen impossible“) fragt man sich, ob es denn noch dramatischer werden kann? Ganz sicher, denn diesmal hatten es Professor Reggelin, Dr. Meusinger und ihre Helfer mit dem Campus-Management-System zu tun.

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