Software in der Chemie

Software

Grundsätzliches

Mittlerweile sind Internet und Computer für das Studium unverzichtbare Begleiter und die allermeisten werden hierzu Zugang haben. Zu vielen Vorlesungen sind Skripte, Übungen und zusätzliches Arbeitsmaterial im Internet (das meiste in TUCaN) zu finden. Wer bis jetzt keinen Rechner sein Eigen nennt, sollte sich im Klaren sein, wie er die Protokolle und Vorträge während seines Studiums erstellen will. Hier sei noch erwähnt, dass sich im Lernzentrum Chemie über 10 Rechner befinden, die zum Auswerten von Daten und dem Erstellen von Protokollen verwendet werden können.

Zum Eigentlichen Thema Software gibt es hier einen guten Artikel aus dem TNT 58 (2014).

Office-Software

Zu Beginn des Studiums ist es am wichtigsten, dass Ihr euch eine vernünftige Büro-Software zulegt. D.h. mindestens eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation und evtl. eine Präsentationssoftware. Je früher ihr lernt damit umzugehen (vor allem in Bezug auf die Tabellenkalkulation), desto besser ist es. Hierzu gibt es momentan hauptsächlich zwei Alternativen:

  • Microsoft Office
  • OpenOffice.org

Die MS-Variante ist der Quasi-Standard und wird weltweit genutzt. Allerdings hat es den Nachteil, dass Microsoft mit der Einführung des DOCX-Formates in Office 2007 ein neues Format geschaffen hat, mit dem die älteren Versionen nicht umgehen können. Außerdem ist der Preis, selbst bei den Studentenversionen, sehr hoch.

Die Alternative OpenOffice.org ist frei, d.h. der Quellcode ist kostenlos zugänglich. Zusätzlich werden die Binärdateien („exe-Dateien“) zum Download für alle gängigen Betriebssysteme angeboten (dann natürlich in anderen Formaten). Den Vergleich mit MS Office braucht die freie Alternative nicht zu scheuen, da fast alle Funktionen auch dort vorhanden sind. Selbst das DOCX-Format kann mittlerweile von OpenOffice.org gelesen werden.

Spezielle Software

Sollte im Studium spezielle Software nötig werden, so ist diese meist im Rahmen der entsprechenden Veranstaltung zu erwerben oder auf den TUZ-Rechnern bzw. Bibliotheksrechnern verfügbar. Nichtsdestotrotz gibt es einiges auch an freier Software, auf die hier hingewiesen werden sollte. Zu finden ist diese recht große Sammlung unter http://www.redbrick.dcu.ie/~noel/linux4chemistry/linux4chemistry.py

Auch wenn dort erstmal „Linux“ (im Übrigen ein sehr effektives Betriebssystem fürs Studium) dabei steht, gibt es doch einige Programme auch als Windowsversion.