Naturwissenschaftler:innen in Gesellschaft, Akademie und Industrie - Hürden und Chancen

Die Ringvorlesung beschäftigt sich im weiteren Sinne damit, dass Naturwissenschaftler:innen auch (nur) Menschen sind, und wie diese Tatsache ihre Forschung und ihr Zusammenleben und -arbeiten beeinflusst. Sie findet immer mittwochs, in der Regel von 11:30 Uhr bis 13 Uhr statt. Herzlich willkommen sind sowohl Mitglieder der TU Darmstadt als auch Externe!

Das Modul „Naturwissenschaftler:innen in Gesellschaft, Akademie und Industrie – Hürden und Chancen“ (kurz: NaGAI) befasst sich damit, dass Wissenschaft von Menschen gemacht wird, die dem Anspruch der Objektivität nicht immer ohne Weiteres gerecht werden können.

Das beeinflusst

  • die Ergebnisse naturwissenschaftlicher Forschung (Auswahl von Forschungsthemen, Interpretation von Daten, (Nicht-)Publikation bestimmter Ergebnisse, …),
  • die Wege, die Naturwissenschaftler:innen beruflich gehen können (Auswahlprozesse bei Bewerbungen und Beförderungen, mentale Belastung, …),
  • die Art und Weise, in der die Öffentlichkeit Naturwissenschaftler:innen wahrnimmt (Glaubwürdigkeit, Verständlichkeit, …).

Die neue und vorerst einmalige Ringvorlesung behandelt daher Themen wie die Wahrnehmung von Naturwissenschaftler:innen in Medien und Gesellschaft, Netzwerken und Gleichstellungsbemühungen in Akademie und Industrie, verschiedene Typen von Kommunikationsverhalten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Machtmissbrauch und Belästigung, psychische Gesundheit, Unconscious Biases, Diskriminierung, Stereotype und Diversität.

Die eingeladenen Redner:innen haben alle einen wissenschaftlichen Hintergrund aufzuweisen und betätigen sich in den unterschiedlichsten Feldern; von Physik- und Chemie-Professor:innen über Unternehmens- und Karriereberater:innen, Wissenschaftsjournalist:innen und Science Slammern bis hin zu Forschenden im Bereich der Neurowissenschaften und Künstlichen Intelligenz ist alles dabei. Natürlich gibt es neben den Gastvorträgen in jeder Sitzung genug Zeit für Diskussionen mit und Fragen an die Speaker.

Die Vorlesung findet ab dem 04.11.20 mittwochs, in der Regel um 11:30 Uhr statt und wird via Zoom abgehalten. Einbringen können sie alle Studierenden in den Wahlbereichen der Bachelor- und Master-Studiengänge; auf TUCaN findet sich die Veranstaltung unter der Nummer 07-00-0052-vl. Den Zoom-Link, Mitschnitte der Veranstaltungen sowie Möglichkeiten zur Diskussion finden Teilnehmer:innen im zugehörigen Moodle-Kurs. Dieser ist ebenfalls zugänglich für Externe, wenn sie sich vor dem Aufrufen des Kurslinks über einen Gast-Account (rechts, bzw. unten auf „Anmelden als Gast“ klicken) einloggen.

Sollten Sie Probleme mit dem Zugang haben, melden Sie sich gern per Mail bei den Verantwortlichen (siehe Schaltfläche „Kontakt“).

Wir freuen uns auf Sie!

04.11.20, 11:30 – 13:00 Uhr Naturwissenschaftler:innen in den Medien
  • Janina Isabell Otto
  • Wisskomm vs. Fake News. Mediale Herausforderungen für Wissenschaftler:innen
  • Dr. Samir Salameh
  • Wie werden Wissenschaftler:innen in den Medien dargestellt?
11.11.20, 11:30 – 13:00 Uhr Naturwissenschaft in der Gesellschaft
  • Gemma Milne
  • Science and the People: The role of science in society, and the perceptions and narratives which hold back empowered public engagement
18.11.20, 15:00 – 16:30 Uhr Netzwerken in Akademie und Industrie
  • Prof. Dr. Christina Birkel
  • Was heißt Networking? Warum ist Networking so wichtig? Wie geht Networking?
    Wissenschaftliche Kontakte aufbauen, pflegen und nutzen
  • Dr. Marie-Christine Frank
  • „Network smarter not harder“ – Netzwerkstrategien für Wissenschaftler:innen
25.11.20, 11:30 – 13:00 Uhr Kommunikationsverhalten und Gruppendynamiken
  • Dr. Simone Burel
  • Die Macht der Sprache und der Vorteil von Diversität für alle Beteiligten
02.12.20, 11:30 – 13:00 Uhr Gleichstellung in Akademie und Industrie
  • Dr. Christina Will
  • Gleichstellung in der außeruniversitären Forschung
  • Dr. Hildegard Nimmesgern
  • Chancengleichheit geht uns alle an!
    Die GDCh zwischen Akademie und Industrie
09.12.20, 11:30 – 13:00 Uhr Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Dr. Frederik Janssen
  • Rolle(n) rückwärts
  • Dr. Stephanie Englert-Dougherty
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf – die Pandemie als Chance oder Rückschritt?
16.12.20, 11:30 – 13:00 Uhr Machtmissbrauch, Belästigung und psychische Gesundheit
  • Mental Health Collcetive (PhDnet): Evelyn Medawar, Olga Vvedenskaya, Julian D. Rolfes, Barbara Safaric
  • Psychische Gesundheit im akademischen Umfeld – Das Mental Health Collective der Max-Planck-Gesellschaft
  • N.N.
  • [Titel folgt]
13.01.21, 13:00 – 14:30 Uhr Unconscious Bias
  • Dr. Arezoo Pooresmaeili
  • [Titel folgt]
  • Dr. Mona Sloane
  • AI and Inequality: Centering Labor and Extraction
20.01.21, 11:30 – 13:00 Uhr Diskriminierung
  • Muriel Aichberger
  • Abweichung, Ausgrenzung, Abspaltung – Was steckt eigentlich hinter Diskriminierung
27.01.21, 11:30 – 13:00 Uhr Stereotype und Diversität
  • Prof. Dr. Tomas Brage
  • Gender and STEM
  • Linda Corcoran & Syreeta Nolan (Disabled in Higher Education)
  • [Titel folgt]
03.02.21, 11:30 – 13:00 Uhr Diversität in der Wirtschaft
  • Robert Franken
  • Haltung, Privileg, Kultur. Warum sich die Wirtschaft so schwer mit Diversity tut.
  • Dr. Laura Lazar
  • Diversity matters: Der Weg zu mehr Erfolg
10.02.21, 11:30 – 13:00 Uhr Abschluss
Janina Isabell Otto

Wisskomm vs. Fake News. Mediale Herausforderungen für Wissenschaftler:innen

Janina Isabell Otto

Medieninhalte werden von Redaktionen gemacht, in denen fast keine Naturwissenschaftler:innen vertreten sind. Man hatte als Wissenschaftler:in bis vor kurzem nur wenige Möglichkeiten, in den Medien präsent zu sein und effektiv die Öffentlichkeit zu erreichen.

Aber die Generation der Millennials ändert das alles gerade massiv durch Social Media. Twitter, Instagram, TikTok und Co. sind für die Wissenschaft Fluch und Segen gleichzeitig! Einerseits kann durch diese Plattformen ein nie dagewesenes Spektrum an wissenschaftlichem Content zielgruppengerecht angeboten werden. Wir selbst können online mitentscheiden, was wir auf welchem Niveau verstehen möchten. Denn das Internet ist nicht mehr auf Sender oder Zeitungsseiten begrenzt. Es ist die große, bunte Revolution des Wissens. Doch gleichzeitig fällt die Kontrolle weg, ob das, was erzählt wird, überhaupt stimmt. Das Problem „Fake News“ kostet während der Corona-Pandemie sogar einige Menschen ihr Leben und spaltet unsere Gesellschaft.

Gute Wissenschaftskommunikation ist also wichtiger denn je und trotzdem steht ihr manches leider noch im Weg. Wie kann unsere Gesellschaft das ändern?

Janina Isabell Otto steht seit 2015 erfolgreich als Science Slamerin national sowie international auf der Bühne (z.B. in Russland, Mexiko oder der Schweiz) und wurde mehrfach mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Sie gewann u.a. den Gesundheits-Slam des Helmholtz-Zentrums im Haus der Wissenschaft und bei der Scientifica in Zürich.

Darüber hinaus ist sie freiberuflich auch in weiteren Formaten im Dienste der Wissenschaftskommunikation tätig. Unter dem Motto „Biomedical Science & Entertainment“ berichtet sie mit Charme und Humor über Themen, die im Zusammenhang mit dem menschlichen Körper, dessen Gesundheit sowie aktueller medizinischer Forschung stehen (z.B. in den ZDF-Sendungen „1, 2 oder 3“ und „Princess of Science“, im Live-Stream von Quarks oder in Radio-Interviews mit Deutschlandfunk Nova).

Sie hat ihren Bachelor in Biochemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie ihren Master in Humanbiologie an der Philipps-Universität Marburg abgeschlossen. Aktuell promoviert sie dort zum Thema Insulinresistenz bei Schlafapnoe.

Dr. Samir Salameh

Wie werden Wissenschaftler:innen in den Medien dargestellt?

Dr. Samir Salameh

Wie werden wir Wissenschaftler:innen in der Öffentlichkeit dargestellt und mit welchen Rollenbilder bin ich dadurch selber konfrontiert? Entspricht das meinen eigenen Selbstbild und welche Vor- oder Nachteile erfahre ich dadurch? In wie weit muss ich mich dadurch anpassen oder einschränken? Aufgrund dieser Fragen möchte ich in meinen Vortrag einige Gedanken zu diesen Themen vorstellen. Die Relevanz dieser Punkte geht aber über meine eigenen Empfindungen hinaus. Die Wahl und Verfügbarkeit von Vorbildern spielt für die Auswahl der Berufe für junge Menschen eine sehr wichtige Rolle. Hier greifen diese Fragen genauso wie für mich selber in meiner Arbeit als (Natur-) Wissenschaftler. Abschließend möchte ich auf die Frage eingehen, ob wir Wissenschaftler:innen denn selber unvoreingenommener sind.

Ich habe in Bremen Wirtschaftsingenieurwesen studiert und in Verfahrenstechnik promoviert. Für weitere Forschung bin ich zwei Jahre an die wunderschöne TU Delft in die Niederlande gegangen. Abschließend bin ich mithilfe eines Stipendium einige Monate gereist und habe Universitäten in Europa, Asien und Nordamerika besucht und darüber für Science Blogs erste Schreibversuche gewagt. Darüber hinaus durfte ich an dem Projekt Science Set Sails der FAU Nürnberg teilnehmen.

Seit einigen Jahren nehme ich mehr oder weniger erfolgreich an Science Slams und ähnlichen Veranstaltungen teil, da mir die Wissenschaft und vor allem die die Wahrnehmung der Wissenschaft in der Gesellschaft sehr wichtig ist. Mittlerweile forsche ich für einen internationalen Konzern, unterrichte allerdings an zwei Universitäten, da mir die Lehre und die Arbeit mit jungen Studierenden sehr wichtig ist, wobei ich das in Zukunft gern auf die Arbeit mit Schulen ausbauen möchte.

Gemma Milne
Copyright Francis Augusto Headshot
Bild: Francis Augusto Headshot

Science and the People: The role of science in society, and the perceptions and narratives which hold back empowered public engagement

Gemma Milne

We are living in technoscientific times – our lives are dominated by science and technology. From the way we work and communicate with our communities, to how we pay for our shopping and track global trade, science and technology is not an activity done on the side by only the select few, it underlies societal systems and the way we all interact with the world. But not everyone sees science and technology in this way – and cemented perceptions and beliefs about status, intelligence, and personal rights means many people do not know how to or feel allowed to engage with (and thus shape) science and technology. Hyped up headlines and exclusionary forms of knowledge sharing play a role, but the lack of sense of citizen responsibility around critical thinking also is key to helping answer why. In this session, we'll explore what the role of science is in society, how people perceive science and technology, and what it means to empower all to get involved with building the future.

Gemma Milne is a writer and researcher focused on narratives surrounding, activism in and political economy of science and technology. She is author of 'Smoke & Mirrors: How Hype Obscures the Future and How to See Past It', is currently a PhD researcher in Science and Technology Studies at UCL, writes for outlets such as The Guardian, WIRED, Forbes, the BBC and others, and is co-host of the Radical Science podcast.

Dr. Marie-Christine Frank
Bild: Daniela Patricia Fotografie

„Network smarter not harder“ – Netzwerkstrategien für Wissenschaftler:innen

Dr. Marie-Christine Frank

  • Wie sieht ein gutes Netzwerk aus?
  • Netzwerken Frauen anders als Männer?
  • How to: Netzwerken ist einfach, will aber gelernt sein.
  • Das Netzwerk als Karrierebooster & Sparringspartner
  • Kontakte: Qualität geht vor Quantität
  • Werden Sie sichtbar
  • 5 Top-Netzwerk-Tipps

Dr. Marie-Christine Frank ist Gründerin eines Think Tanks für Kommunikation in Köln. Sie ist Dozentin und promovierte Soziologin mit dem Schwerpunkt Gender. Mit ihrer Agentur „Drei Brueder“ berät sie Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen in der PR und Positionierung. Außerdem ist sie Personal Branding Coach und unterstützt weibliche CEOs bei ihrer Positionierung. Mit der Initiative „Macherinnen“ engagiert sie sich für die Vernetzung und Sichtbarmachung von Frauen. Als Gründerin setzt sie sich für die Stärkung von anderen Gründerinnen ein.

Prof. Dr. Christina Birkel

Was heißt Networking? Warum ist Networking so wichtig? Wie geht Networking? Wissenschaftliche Kontakte aufbauen, pflegen und nutzen

Prof. Dr. Christina Birkel

Man hört und liest es überall, „Networking“, also Netzwerken, ist wichtig – und wenn man der Meinung einiger Menschen glaubt, sogar eine Voraussetzung – für eine erfolgreiche Karriere. Aber was bedeutet das eigentlich, dass man netzwerkt? Wie baut man sich, unbewusst oder gezielt, ein Netzwerk auf, das funktioniert? Kann man das Netzwerken lernen? Wie erkenne ich, dass ich ein Netzwerk habe? Wer gehört zu meinem Netzwerk? Wie nutze ich es effektiv?

In diesem Beitrag möchte ich diese Fragen beleuchten, indem ich von meinen Erfahrungen aus meinem Chemie-Studium, meinen Auslandsaufenthalten, meiner Doktorarbeit, Postdoc- und Habilitand:innen-Zeit sowie meiner aktuellen Stelle als Professorin in den USA sowie Kooperationsprofessorin an der TU Darmstadt berichte. Damit wird sich meine Sicht der Dinge vor allem auf die Arbeit und das Miteinander an Universitäten, auf Tagungen und Konferenzen fokussieren. Ich profitiere beruflich und privat von einem ausgedehnten Netzwerk, das Kolleg:innen, Mentor:innen, Freund:innen, Studierende und Wissenschafler:innen beinhaltet, und werde versuchen, Tipps zu geben, wie man ein solches Netzwerk kultiviert und effizient nutzt.

Christina Birkel ist Professorin (Assistant Professor) an der Arizona State University, USA, und Kooperationsprofessorin an der Technischen Universität Darmstadt. Sie ist Festkörperchemikerin und vertritt das Fachgebiet der „Nicht-konventionellen Synthese von Festkörpern und Materialien“ und leitet eine Gruppe mit etwa 15 Mitarbeiter:innen. Ende 2018 schloss sie ihre Habilitation in der Anorganischen Chemie an der TU Darmstadt ab, nachdem sie dort seit Sommer 2013 eine Nachwuchsgruppe leitete. Davor verbrachte sie knapp zweieinhalb Jahre an der University of California, Santa Barbara für einen postdoktoralen Aufenthalt, währenddessen sie sich mit der Synthese thermoelektrischer Halb-Heusler-Verbindungen beschäftigte. Ihre Doktorarbeit absolvierte sie in der Gruppe von Prof. Wolfgang Tremel an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wobei sie vor allem Antimonid-Nanopartikel synthetisierte und strukturell untersuchte. Zusammen mit diversen Auslandsaufenthalten, führte dieser Werdegang dazu, dass Christina Birkel die letzten gut 15 Jahre im Wechsel in Deutschland und in den USA verbrachte und dadurch ein ausgedehntes internationales Netzwerk aufbauen konnte.

Dr. Simone Burel

Die Macht der Sprache und der Vorteil von Diversität für alle Beteiligten

Dr. Simone Burel

„Unsere sprachbasierten Gedanken formen unser Bewusstsein, und das Bewusstsein formt die Realität, die wir wahrnehmen.” (Newberg/Waldman 2013)

Sprache ist das Alleinstellungsmerkmal der Menschen. Ohne Sprache ist unser Leben unvorstellbar, denn unser soziales Miteinander baut zu einem Großteil auf Sprache auf – sowohl im Beruf als auch im Privatleben. Wir können sogar allein durch Sprache handeln: In dem Moment, in dem wir z. B. eine Kündigung aussprechen, haben wir eine Handlung vollzogen. Sprache bedeutet also auch Macht. Macht über andere und Macht über uns selbst. Denn Selbstbezeichnungen durch Sprache haben Auswirkung auf Identitätszuschreibungen. Die Macht der Sprache zeigt sich ebenso in unserem täglichen Sprachgebrauch: Wörter werden durch unser soziales Umfeld geprägt und mit unserer individuellen Sprache geben wir viel von unserer Persönlichkeit und unseren Einstellungen preis. Ob wir beim Sprechen und Schreiben alle Geschlechter berücksichtigen, welche Bezeichnungen wir für bestimmte Gegenstände oder Sachverhalte wählen etc. – all das sagt auch etwas über uns selbst aus und hat die Macht, alte Stereotype zu verfestigen oder eben aufzubrechen, um neue Sichtweisen zu etablieren. Denn: Der größte Teil unserer Denkprozesse ist sprachbasiert und wenn wir unsere Sprache ändern, können auch neue Denkprozesse in Gang kommen. Dies ist neben dem sprachlichen Sichtbarmachen von marginalisierten Gruppen vor allem für die Diversität in der Arbeitswelt 4.0 dringend notwendig – denn dass Frauen beruflich bislang oft in Sackgassen landen, hat auch mit Sprache zu tun. Zahlreiche Studien belegen, dass mehr Diversität in Arbeitsumfeldern nicht nur eine ethische Dimension hat, sondern auch ökonomische Vorteile bringt.

Dr. Simone Burel ist Linguistin, Gründerin und Geschäftsführerin der LUB GmbH – Linguistische Unternehmensberatung mit Sitz in Mannheim und München.

Nach ihrem Studium der Anglistik, Germanistik und Pädagogik in Mannheim, Heidelberg und London promovierte Dr. Simone Burel an der Universität Heidelberg im Bereich Wirtschaftslinguistik zur Sprache der DAX 30-Unternehmen (Prädikat: summa cum laude). 2015 gründete Dr. Simone Burel auf Basis ihrer Dissertation ihr Unternehmen LUB. LUB ist die erste Unternehmensberatung in Deutschland, die Zahlen, Sprache und Texte gleichsam auswertet – denn Business Data bestehen zu 80% aus Wörtern. Mittlerweile ist LUB zu einem Team aus 10 Expert*innen gewachsen, das sich auf innovative KI-gestützte Beratungsansätze in den Bereichen HR & Gender, CSR & Nachhaltigkeit sowie Mensch-Maschinen-Kommunikation spezialisiert hat und (DAX-)Unternehmen, Kommunen und Bildungsorganisationen in diesen Bereichen berät. 2016 wurde das Unternehmen um die Submarke für Genderconsulting dr.fem.FATALE erweitert, die 2020 mit der FATALE University ein innovatives, wissenschaftlich fundiertes Online-Weiterbildungsformat für Wissenschaftlerinnen auf den Markt gebracht hat.

Für ihre Forschung und Praxisarbeit wurde Dr. Simone Burel mehrfach ausgezeichnet, u.a. vom Karriereportal academics als eine der Top-Ten-Wissenschaftler*innen 2017, der Gesellschaft für Angewandte Linguistik und mit dem höchstdotierten Wirtschaftsförderpreis der Stadt Mannheim. 2020 wurde Dr. Simone Burel in den Wirtschaftsbeirat von bw-i (Baden-Württemberg International GmbH) berufen. Zudem ist sie Vorsitzende des Advisory Boards der spenoki GmbH.

mehrere Menschen legen ihre Hände im Versprechen auf gute Teamarbeit aufeinander
Bild: Hannah Busing auf Unsplash

Gleichstellung in der außeruniversitären Forschung

Dr. Christina Will

Die Helmholtz Gemeinschaft als Teil der außeruniversitären Forschungsverbünde bietet für viele Berufsgruppen sowohl im naturwissenschaftlichen und im wissenschaftsstützenden als auch im Verwaltungsbereich interessante Berufsfelder. Neben den klassischen wissenschaftlichen Karrieren, gebunden an das Wissenschaftszeitgesetz, sind Berufswege im Ingenieurwesen, im Bauingenieurwesen oder im betriebswirtschaftlichen Bereich möglich.

Die Chancengleichheit gilt dabei in der Helmholtz Gemeinschaft als zentraler Wert des Talentmanagements. Die Einbeziehung von Chancengleichheit bei der Begutachtung von Forschungsprogrammen, viele Angebote zu Vereinbarung von Familie und Beruf, die Möglichkeiten der Vernetzung innerhalb der Zentren sowie die Förderung von Frauen sind zentrale Anliegen.

Grundlage für die Aufgabe von Institutstleitungen zur Durchsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern ist das Bundesgleichstellungsgesetz, welches am 5. Dezember 2001 in Kraft trat.

Wie stellt sich die Situation für Frauen nach fast 20 Jahren Bundesgleichstellungsgesetz in der außeruniversitären Forschung dar? Welche Wege führen in die Helmholtz Gemeinschaft? Welche Fördermöglichkeiten können derzeit wahrgenommen werden?

Nach ihrer Promotion an der TU Darmstadt war Dr. Christina Will in diversen Industrieunternehmen als Konstrukteurin tätig. Seit 1999 arbeitet sie in verschiedenen Positionen des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in den Bereichen Auftragskoordination und Digiales Mockup (inzwischen beides zusammengelegt zum Bereich Mechanical Integration). Als Gleichstellungsbeauftragte und zeitweise Sprecherin des Arbeitskreises für Frauen in Forschungszentren (akfifz) der Helmholtz-Gemeinschaft setzt sich Dr. Christina Will seit 13 Jahren für Chancengleichheit und Gerechtigkeit ein. Außerdem fördert sie als Mentorin im Helmholtz-Mentoring-Programm Wissenschaftler:innen im frühen Stadium ihrer Karriere.

Dr. Hildegard Nimmesgern

Chancengleichheit geht uns alle an! Die GDCh zwischen Akademie und Industrie

Dr. Hildegard Nimmesgern

Die GDCh ist mit ihren über 30.000 Mitgliedern eine der größten wissenschaftlichen Gesellschaften in der Chemie. Sie bildet somit eine wichtige Plattform zum wissenschaftlichen Austausch sowohl in Form von Publikationen als auch Veranstaltungen. Ihr Netzwerk lebt von der Vielfalt an Erfahrungen, Expertise und Sichtweisen ihrer Mitglieder. Ein Wertekodex bildet den kulturellen Rahmen, der auch Chancengleichheit beinhaltet.

Der gerade neu ins Leben gerufene „Hildegard-Hamm-Brücher-Preis für Chancengleichheit in der Chemie“ ist ein deutliches Zeichen, wie Chancengleichheit in der GDCh gelebt wird.

Darüber hinaus werde ich am Beispiel meiner Erfahrungen in der Pharmaindustrie berichten, was „Diversity & Integration“ für die Firmen bedeutet und wie die Umsetzung erfolgt.

Nach ihrer beruflichen Laufbahn in der Pharmaindustrie und Tätigkeit als Senior Executive Consultant bei von Rundstedt ist Hildegard Nimmesgern heute freiberufliche Karriereberaterin und ehrenamtliche Vorsitzende der GDCh-Kommission Chancengleichheit in der Chemie.

1985 trat sie erstmals in die Pharmaforschung bei Hoechst ein, wechselte ins internationale Marketing, wo sie zuletzt das globale Marketing der SBU- Vasotherapeutika leitete. Es folgten mehrere Firmenzusammenschlüsse, die über HMR und Aventis zu Sanofi führten, verbunden mit verschiedenen globalen Führungsaufgaben in F&E, wie z.B. Leiterin für Human Resources und Leiterin der Abteilung Knowledge Networks Management. Sie war Mitglied im globalen F&E Leitungsteam bei Aventis.

1984 wurde sie in Organischer Chemie an der Universität Hamburg promoviert, gefolgt von einem 1-jähriger Post-doc Aufenthalt an der Emory University in Atlanta, USA, der durch ein Feodor-Lynen-Stipendium unterstützt wurde.

Dr. Frederik Janssen

Rolle(n) rückwärts

Dr. Frederik Janssen

Kinder UND Karriere – geht das überhaupt und wenn ja wie? Muss ich mich entscheiden oder ist beides parallel möglich? Leiden dann meine Kinder oder leidet meine Karierre? Im Vortrag wird versucht, eine Einschätzung zu diesen Fragen zu geben. Es werden Lösungsansätze skizziert und Möglichkeiten aufgezeigt, auch für Personen, die selbst noch keine „aktive Karriere“ begonnen oder Kinder haben. Außerdem wird ein spezieller Weg aufgezeigt und Erfahrungen mit diesem skizziert.

Dr. Frederik Janssen studierte und promovierte im Fach Informatik an der TU Darmstadt, erste berufliche Erfahrungen sammelte er bereits parallel bei ComTelco in Wallau sowie als HiWi am GMD-Forschungszentrum Informationstechnik in Darmstadt und im Studiendekanat Informatik. Von 2014 bis 2016 absolverte er zwei Post-Docs in Kooperation mit der Industrie bei der Knowledge Engineering Group und der Telecooperation Group. Seit 2016 ist er Teamleiter des TUCaN-Teams im Servicezentrum des Dekanats des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Darmstadt.

Dr. Stephanie Englert-Dougherty

Vereinbarkeit von Familie und Beruf – die Pandemie als Chance oder Rückschritt?

Dr. Stephanie Englert-Dougherty

Der Status-quo, ob in Deutschland die Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich ist, ist noch nicht entschieden und seit Jahren ein stark diskutiertes Thema, obwohl zumindest hypothetisch eine formale Gleichberechtigung gegeben ist. Theorie und Praxis weichen hier erheblich voneinander ab. Die COVID-19-Pandemie hat die bestehende Situation aufgewirbelt und die bislang geltenden Strukturen zum Wanken gebracht, wobei dies sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit sich gebracht hat. Dieser Beitrag soll einen kurzen Überblick geben über die Situation vor COVID-19 und die Veränderungen durch und während der COVID-19-Pandemie, auch unter Berücksichtigung unterschiedlicher sozioökonomischer Hintergründe. Bereits vor der Pandemie waren sowohl Politik als auch Arbeitgeber:innen gefragt, um die formale Gleichberechtigung auch in Realität umzusetzen. Die Pandemie hat die bestehenden Probleme nunmehr noch offensichtlicher gemacht und zeigt, wo Nachholbedarf besteht. Wege, um die Probleme zu lösen und nachhaltige Lösungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen, werden vorgestellt und diskutiert.

Dr. Stephanie Englert-Dougherty ist eine in Deutschland und den USA zugelassene Rechtsanwältin in einer auf Baurecht spezialisierten Partnerschaftsgesellschaft mit Sitz in Schrobenhausen und Mutter von drei Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.

Nach ihrem Studium an der LMU München und der Temple University in Philadelphia, USA, promovierte Dr. Stephanie Englert-Dougherty an der TU Darmstadt im Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Im Jahr 2015 gründete sie zusammen mit ihrem Ehemann den Kinderhort Leuchtturm in Schrobenhausen, um die Versorgungsinfrastruktur für arbeitende Eltern, insbesondere aber für Mütter in der Kleinstadt zu verbessern. Nach 10 Jahren in einer mittelständischen Kanzlei, unter anderem auch als Partner, gründete Dr. Stephanie Englert-Dougherty zusammen mit drei Partnern die Boutique-Kanzlei prof englert + partner Rechtsanwälte mit einem Geschäftsmodell, welches die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch in diesem Berufsfeld ermöglicht und dies auch aktiv für die Angestellten erleichtert und unterstützt.

aktuelle Mitglieder des Mental Health Collective der Max-Planck-Gesellschaft: Evelyn Medawar, Olga Vvedenskaya, Julian D. Rolfes, Barbara Safaric

Psychische Gesundheit im akademischen Umfeld – Das Mental Health Collective der Max-Planck-Gesellschaft

Evelyn Medawar, Olga Vvedenskaya, Julian D. Rolfes, Barbara Safaric

20% der Doktorand:innen innerhalb der Max-Planck-Gesellschaft berichten über mittelschwere bis schwere depressive Symptome – das sind etwa 1000 der Doktorand:innen – und mehr als 60% zeigen mäßige bis starke Angstzustände (Max Planck PhDnet 2019 Survey). Diejenigen, die kämpfen, wissen zwar, dass sie nicht allein sind, allerdings sind diese Zahlen die bittere Realität.

Das Mental Health Collective der Max-Planck-Gesellschaft ist eine Gruppe aus engagierten Doktorand:innen und Postdocs, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema psychischer Gesundheit im akademischen Umfeld persönlich auseinandersetzt. Ziel ist es, das Thema mehr in den öffentlichen Diskurs zu bringen und ihre Kolleg:innen zu ermutigen, offen darüber zu sprechen, um nicht nur die Wahrnehmung zu steigern, sondern auch die Akzeptanz bei Betroffenen und ihrem Umfeld zu vergrößern und letztendlich auch das Ausmaß von psychischen Erkrankungen im akademischen Umfeld zu verringern.

mehrere Menschen legen ihre Hände im Versprechen auf gute Teamarbeit aufeinander
Bild: Hannah Busing auf Unsplash

[Titel folgt]

N.N.

[Abstract folgt]

[Kurzlebenslauf folgt]

mehrere Menschen legen ihre Hände im Versprechen auf gute Teamarbeit aufeinander
Bild: Hannah Busing auf Unsplash

[Titel folgt]

Dr. Arezoo Pooresmaeili

[Abstract folgt]

[Kurzlebenslauf folgt]

Dr. Mona Sloane

AI and Inequality: Centering Labor and Extraction

Dr. Mona Sloane

AI has been hailed as the gateway to the “4th Industrial Revolution”, mobilizing vast resource and sparking aspirations worldwide. As such, AI is an idea that is trapped between utopian and dystopian narratives. This polarization prevents us from examining the real potentials and pitfalls of AI, with severe consequences: how AI disproportionately inflicts harm on already disadvantaged populations is strategically disguised. What is also disguised is how these communities have to labor in order to protect themselves. This talk critically examines this dynamic and explores how it is grounded in the dominating logic of extraction, and how this may, or may not, be related to science.

Mona Sloane is a sociologist working on inequality in the context of AI design and policy. She frequently publishes and speaks about AI, ethics, equitability and policy in a global context. Mona is a Fellow with NYU’s Institute for Public Knowledge (IPK), where she convenes the ‘Co-Opting AI’ series and co-curates the ‘The Shift’ series. She also works with NYU Vice-Provost Charlton McIlwain on building NYU’s new Alliance for Public Interest Technology, is an Adjunct Professor at NYU’s Tandon School of Engineering, and is part of the inaugural cohort of the Future Imagination Collaboratory (FIC) Fellows at NYU’s Tisch School of the Arts. Mona is also affiliated with The GovLab in New York and with Public Books where she curates the Technology section. Her most recent project is ’Terra Incognita: Mapping NYC’s New Digital Public Spaces in the COVID-19 Outbreak’ which she leads as principal investigator. Mona holds a PhD from the London School of Economics and Political Science and has completed fellowships at the University of California, Berkeley, and at the University of Cape Town.

Muriel Aichberger

Abweichung, Ausgrenzung, Abspaltung - Was steckt eigentlich hinter Diskriminierung

Muriel Aichberger

Diskriminierung, da sind wir uns meistens einig, wollen wir nicht. Warum gibt es sie aber dann trotzdem? In diesem Vortrag beschäftigen wir uns mit den sozialen und psychologischen Gründen von Diskriminierung und Benachteiligung. Wie sehen diese Mechanismen und ihre Effekte konkret in Unternehmen und im universitären Kontext aus? Welche Möglichkeiten haben wir, ihnen aktiv entgegenzutreten und damit Gewalt, Benachteiligung und psychologische Belastung abzubauen? Die Vorlesung widmet sich interdisziplinären Betrachtungen des Themas und öffnet den Blick über theoretische Konzepte hinaus auf die praktischen Handlungsfelder, die langfristig Chancengleichheit und Selbstbestimmung für alle in unserer Gesellschaft schaffen können.

Muriel Aichberger engagiert sich europaweit für gesellschaftliche Vielfalt, rechtliche Gleichstellung und Chancengleichheit sowie für Inklusion. Als Autor, Trainer und Speaker berät er internationale Unternehmen, lehrt an Universitäten, schreibt für Magazine und Online-Publikationen und unterstützt Vereine und LGBTIAQ-Gruppen durch Wissensvermittlung. Er forscht außerdem als Kunst-, Medien- und Sozialwissenschaftler mit besonderem Fokus auf Männlichkeitsforschung, nicht-binärer Geschlechterforschung und Queer-Studies.

Prof. Dr. Tomas Brage

Gender and STEM

Prof. Dr. Tomas Brage

[Abstract folgt]

Professor Brage obtained his PhD in Atomic Physics in 1988 and has since then had positions as a Research Assistant Professor in Computer Science at Vanderbilt University and Research Associate at the NASA Goddard Space Flight Center, working on the Goddard High Resolution Spectroscopy mission on the Hubble Space Telescope. For the last twenty years he has been a Professor of Physics at the Division of Mathematical Physics, the Department of Physics, Lund University in Sweden, and until 2018 the Director of Education in Physics at Faculty of Science. His main research interests in Physics are Laboratory Astrophysics and Computational Atomic Physics, and he has published over 100 articles in refereed journals. Until 2019 he was a visiting Professor at the Fudan University in Shanghai in China, where he spent a few months each year at the Institute of Modern Physics.

For the last 15 years he has been strongly involved in work on Gender and Science, where he is active in several European networks, e.g. as a steering group member of the policy group for equality, diversity and inclusion of the League of European Research Universities (LERU) and a work-group leader for Gender-dimension in Physics of the GENERA network.: He has served as an expert in several Horizion-2020 projects and is currently a member of the GenderEX project. He has led several projects at Lund, e.g. the Gender Certification project, the Antidiscrimination education and, most recently, the Core-Value project.

mehrere Menschen legen ihre Hände im Versprechen auf gute Teamarbeit aufeinander
Bild: Hannah Busing auf Unsplash

[Titel folgt]

Linda Corcoran & Syreeta Nolan

[Abstract folgt]

[Kurzlebenslauf folgt]

Robert Franken
Bild: Martina Geyert

Haltung, Privileg, Kultur. Warum sich die Wirtschaft so schwer mit Diversity tut.

Robert Franken

Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit gehören zu den häufig genannten Organisationszielen. Die Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen sind voll von entsprechenden Absichtserklärungen. Doch jenseits der Berichterstattung tun sich viele schwer mit D&I. Woran liegt es, dass gute Vorsätze sich so schwer in die Tat umsetzen lassen? Wer trägt die Verantwortung für den kulturellen Wandel der Wirtschaft? Und wo liegen Hebel? Der Impulsvortrag versucht sich an ein paar Antworten.

Robert Franken berät seit vielen Jahren Unternehmen zu Organisationskultur, Transformation und Diversity & Inclusion. Zuvor war er 15 Jahre lang für Tech- und Community-Startups tätig, zuletzt etwa als Geschäftsführer von Chefkoch.de. Er hat die Plattform „Male Feminists Europe“ mitgegründet und ist ehrenamtlicher Botschafter für HeForShe Deutschland.

Dr. Laura Lazar

Diversity matters: Der Weg zu mehr Erfolg

Dr. Laura Lazar

Es ist längst bekannt, dass Vielfalt den langfristigen unternehmerischen Erfolg sichert. Vielfalt als Führungsaufgabe begreifen, ist in der globalisierten Welt entscheidend. Die Vorteile von diversen Organisationen werden nur in der passenden Kultur sichtbar. Wie es gelingt, Vielfalt zu Kapital zu machen, erfahren Sie im Vortrag. Erkenntnisse der Neurowissenschaften und Soziologie machen den Vortrag hoch interessant.

Nach der Promotion im Fach Physik hatte Frau Dr. Lazar 17 Jahre lang unterschiedliche Funktionen in DAX-30 und Fortune-100 Unternehmen inne. 13 Jahre lang war Sie Führungskraft von internationalen Teams. Frau Dr. Lazar ist heute Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Kulturentwicklung. Als Spezialistin für Gender und Diversity Management unterstützt Sie Unternehmen, Universitäten und Institutionen dabei, eine diversity-bewusste Führungs- und Organisationskultur zu entwickeln.