Rekordzahlen bei der FiMC21

Erstmal fand die die Flaggschiff-Konferenz der deutschen Medizinalchemie, die Frontiers in Medicinal Chemistry 2021, als Online-Veranstaltung vom 8.-10.3.2021 statt.

11.03.2021

Trotz dieser Einschränkungen wurden neue Teilnehmerrekorde aufgestellt, mit mehr als 360 Teilnehmer aus >10 Länder. Organisiert von der TU Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker, der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft und der Swiss Chemical Society und unterstützt von mehr als 14 Sponsoren lag der Fokus auf den aktuellen Gebieten der Wirkstoffforschung, zu denen in 8 Sessions unter Mitwirkung von internationalen Experten die neusten Trends und Befunde vorgestellt wurden. „Ein besonders erfreulicher Trend war die vielfache und aktive Beteiligung der Pharmafirmen“, sagte Prof. Felix Hausch, Leiter des organisatorischen Komitees. „So konnte ein reger Austausch zwischen der akademischen und industriellen Wirkstoffforschung erreicht werden“. Weitere Höhepunkte war eine Vortragsreihe, in der die angehenden Nachwuchswissenschaftler des Feldes ihre innovativsten Projekte vorstellen konnten. Die Konferenz wurde krönend abgeschlossen mit einer Workshop-Serie, in der u.a. die Studenten in einem Speed-Dating-artigen Verfahren mit Vertretern der Pharmaindustrie diskutieren konnten. Ein Highlight waren die Meet-the-Mingle-Sessions, in denen die Teilnehmer in kleinen Runden mit den Vortragenden diskutieren konnten – in Zeichen des Social Distancing war diese ein sehr geschätzten und umfangreich genutzten Programmpunkt.

Bild: GDCh

Die FiMC21, ausgerichtet von der TU Darmstadt und TRABITA, fand vom 8.-10.3.21 statt. Mit den Posterpreisen für Roberta Tesch und Andreas Voll wurden zwei TRABITA-Arbeitskreise ausgezeichnet.