Startseite Aktuelles

  • 31.07.2020

    Hier stimmt die Chemie – trotz Corona!

    Das Corona-Semester liegt hinter uns. Mit einem enormen Kraftakt und großem Engagement wurde fast das komplette Lehrangebot des Fachbereichs Chemie in einem breiten und bunten Spektrum digitaler Formate angeboten. Sogar Praktika in Präsenzformaten unter dem Hygienekonzept der TU Darmstadt fanden statt. Und die Evaluierung hat gezeigt: insgesamt herrschte

  • 27.07.2020

    Ein neuer Ansatz elektrokatalytische Reaktionsnetzwerke zu entschlüsseln

    Die ionische Flüssigkeit agiert als “chemische Falle” und unterdrückt selektiv die Bildung von C2+-Produkten, welche über Carbene als Schlüsselintermediat erzeugt werden.

    Mit dem Ziel erneuerbare elektrische Energie direkt für chemische Prozesse nutzbar zu machen, ist eine der vorrangingen Fragestellungen in der Chemie, die Mechanismen für elektrokatalytische Umwandlungen zu entschlüsseln und neue Einblicke in die zugrunde liegenden Reaktionspfade zu erhalten. Die elektrochemische Reduktion von CO2 an Kupferkatalysatoren ist hierbei eine Reaktion, die besonders im Fokus steht. Hierdurch könnte

  • 16.07.2020

    Impulse für Forschung in Europa

    Im Rahmen des EU-Förderprogramms Marie-Skłodowska-Curie wurden an der TU Darmstadt fünf neue Innovative Training Networks (ITN) mit exzellenten interdisziplinären Angeboten für Promovierende und junge Forschende aus Wissenschaft und Industrie eingeworben, zwei davon aus dem Fachbereich Chemie. Das von Professor Wolf-Dieter Fessner koordinierte europäische Trainingsnetzwerk „CC-TOP“ nutzt modernste Technologien, um neuartige Enzyme zu entdecken, welche die selektive Bildung von

  • 08.07.2020

    Darmstädter Forscher koordinieren die Validierung neuer Wirkstoffkonzepte

    Verbesserte Inhibitoren (links) binden noch selektiver das Protein FKBP51 (Mitte), das einen neuen Ansatzpunkt zur Behandlung von chronischen Schmerzen darstellt (rechts)

    Neue molekulare Ansatzpunkte sind die Schlüssel zur verbesserten Behandlung von chronischen Schmerzen oder auch multiresistente Tuberkulose. Im neu bewilligten BMBF-Verbundprojekt „51TaValP“, das von Prof. Felix Hausch von der TU Darmstadt koordiniert wird, soll geprüft werden, ob durch die Blockierung des Protein FKBP51 chronische Schmerzen gemildert werden

  • 30.06.2020

    Konsortium “NFDI for Catalysis-Related Sciences (NFDI4Cat)” erhält Förderung

    Als eines von 9 Konsortien erhält das Konsortium NFDI4Cat eine Förderung für den Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur für den Zeitraum Oktober 2020 – September 2025. NFDI4Cat wird sich auf den Bereich der Katalyse konzentrieren. Die finale Entscheidung zur Förderung wurde am 26.06.20 durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) getroffen, die damit der Empfehlung des Expertengremiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) folgte.

  • 30.06.2020

    Dotierung ermöglicht effektive SERS Verstärkung

    Durch Interferenz getriggerte oberflächenverstärkte Ramanstreuung (engl. IERS) lässt sich eine erhöhte Empfindlichkeit für die spektroskopische Analyse von organischen oder biochemischen Molekülen erreichen. Diese Methode eliminiert durch die zusätzliche Anwendung dielektrischer Substratschichten das reflektierte Streulicht unterhalb oberflächenrauher elektronenreicher Metalle wie z.B. Gold oder Silber und erhöht so die Effizienz der durch diese Metalle erzeugten Anregung ihrer Oberflächen-Plasmonenresonanz. Diese bewirkt die typische, extreme Verstärkung der Ramansignale eines Analyten auf einer Substratoberfläche (sog. SERS Effekt).

  • 27.05.2020

    Vom Molekül zum Piezomaterial

    Vom Molekül zum Piezomaterial lässt sich die lösungsbasierte Synthese von Zinkoxid ZnO steuern und die nachgewiesenen Zwischenstufen mikroskopisch charakteri-sieren. Sie sind für das Verständnis der Kristallisation dieses auch technologisch wichtigen Materials von Bedeutung. Kontrolliert man die Kristallisation von ZnO ausgehend von der molekularen Vorstufe Zinkacetat und einem organischen Templat lassen sich nämlich häufig beobachtete Verzwilligungen der gebildeten Kristallite unterbinden und es entstehen gezielt nahezu monodisperse, mikrometergroße Einkristalle von Zinkoxid die sich mittels Langmuir-Blodgett-Technik an flüssigen Grenzflächen in dichter und hoch geordneter Weise auf Substraten abscheiden.

  • 19.05.2020

    Neues Projekt zu effizienten Elektrokatalysatoren

    A possible Energy Scenario for our future Energy Economy - based on Hydrogen for Fuel Cells and Electrolyzers © M. Ledendecker

    Dr. Marc Ledendecker forscht als neuer Gruppenleiter in der Technischen Chemie an der Entwicklung von effizienten Elektrokatalysatoren für die Brennstoffzelle und Elektrolyse. Seine Nachwuchsgruppe „NanoMatFutur: SynKat“, das kürzlich gestartet ist, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für eine Laufzeit von fünf Jahren mit etwa 1,9 Millionen Euro gefördert.

  • 28.04.2020

    Sulfotools GmbH gehört zu den 7 Gewinnern des IKU Awards 2020

    Das Gründerteam von Sulfotools, v.l. Sascha Knauer, Christina Uth, Harald Kolmar. Bild: Sulfotools GmbH

    Alle zwei Jahre zeichnen die Veranstalter des Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU), das Bundesumweltministerium (BMU) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), herausragende, industriell verwertbare, umweltfreundliche Innovationen aus. Die Sulfotools GmbH, ein Spin-off der TU Darmstadt, wurde dieses Jahr für

  • 28.04.2020

    Sulfotools GmbH publiziert Technologie für die wasserbasierte Peptidherstellung

    Fluoreszenzeigenschaften der Smoc-Schutzgruppe in Wasser. Bild: Sulfotools

    Die Sulfotools GmbH, ein Spin-off der Technischen Universität Darmstadt, publiziert in enger Kooperation mit den Fachgebiet Angewandte Biochemie an der Technischen Universität Darmstadt ihre nachhaltige, wasserbasierte Peptidsynthese, Clean Peptide Technology (CPT), in dem renommierten, wissenschaftlichen Journal „Angewandten Chemie- International Edition“. Das Darmstädter Start-up hat eine umweltfreundliche und

  • 09.04.2020

    Wirkstoff-Design ist eine „Formsache“

    Wirkstoff-ähnliche Moleküle binden an ihr Zielprotein in nur einer von vielen möglichen Anordnungen. Durch rationelles Design kann die „richtige“ Form stabilisiert und die Wirkstoffe verbessert werden. In zwei neue Publikationen entwickelte der Arbeitskreis von Prof. Hausch so neue Wirkstoffe für FK506-bindende Proteine.

    n der Arbeit von Bischoff et al. (Chem Eur J 2020, 26, 4677-81) wurde durch eine clevere Syntheseroute ein vollständig rigides Molekül entworfen (siehe Abbildung), dass nur noch eine einzige drehbare Bindung aufweist und perfekt den Bindungsmodus der flexibleren Vorgänger-Moleküle imitiert. Diese

  • 09.03.2020

    Jan Bogen erhält GBM Masterpreis

    Der Preisträger Jan Patrick Bogen (l.) mit seinem Doktorvater Prof. Dr. Harald Kolmar.

    Für seine ausgezeichnete Masterthesis erhielt Jan Patrick Bogen aus dem Arbeitskreis Professor Kolmar am 29.02.20 in einer Feierstunde den Masterpreis der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM). DIe GBM ist die größte biowissenschaftliche Fachgesellschaft Deutschlands. Sie vergibt den Preis an Absolventinnen und Absolventen eines Studiengangs der molekularen Biowissenschaften, die eine herausragende Masterarbeit

  • 03.03.2020

    Heinz Maier-Leibnitz-Preis für Professorin Ulrike Kramm

    Juniorprofessorin Ulrike Kramm, Fachbereich Chemie sowie Material- und Geowissenschaften

    Zwei der diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz-Preise der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gehen an die TU Darmstadt – an die Juniorprofessorin Ulrike Kramm (40) und an den Assistenzprofessor Michael Saliba (36). Kramm, seit März 2015 Juniorprofessorin an der TU Darmstadt, entwickelt edelmetallfreie Katalysatoren für Energieanwendungen, wie etwa die Brennstoffzelle. Die Katalysatoren sind preisgünstig in der Herstellung, da sie auf teure und schlecht verfügbare Edelmetalle verzichten.

  • 28.02.2020

    Hochaktive photo- und thermochemisch aktivierbare Katalysezentren in kristallinen mikroskaligen Titansulfiden

    Titandioxid ist neben seiner großen technologischen Bedeutung als Weißpigment, wohl der am besten untersuchte Modellkatalysator für photochemisch induzierte Abbaureaktionen. Aufgrund seiner relativ großen elektronischen Bandlücke von 3.6 eV ist seine Aktivität allerdings auf den UV-Bereich limitiert. Im Vergleich dazu ist die Familie der Titansulfide in Hinblick auf ihre katalytischen Eigenschaften weitaus weniger intensiv

  • 27.02.2020

    Anti-Schuppen-Shampoos im Test

    Standbild aus dem WISO-Beitrag vom 03.02.20

    Toxikologe Dr. Peter Jürgen Kramer, Lehrbeauftragter am Fachbereich Chemie der TU Darmstadt, war am 03.02.20 in einem Videobeitrag des Magazins WISO (Start bei Minute 2:43) zum Thema Anti-Schuppen-Schampoos im Test zu sehen, siehe TV-Sendung des Magazins WISO.