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  • 30.06.2020

    Konsortium “NFDI for Catalysis-Related Sciences (NFDI4Cat)” erhält Förderung

    Als eines von 9 Konsortien erhält das Konsortium NFDI4Cat eine Förderung für den Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur für den Zeitraum Oktober 2020 – September 2025. NFDI4Cat wird sich auf den Bereich der Katalyse konzentrieren. Die finale Entscheidung zur Förderung wurde am 26.06.20 durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) getroffen, die damit der Empfehlung des Expertengremiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) folgte.

  • 30.06.2020

    Dotierung ermöglicht effektive SERS Verstärkung

    Durch Interferenz getriggerte oberflächenverstärkte Ramanstreuung (engl. IERS) lässt sich eine erhöhte Empfindlichkeit für die spektroskopische Analyse von organischen oder biochemischen Molekülen erreichen. Diese Methode eliminiert durch die zusätzliche Anwendung dielektrischer Substratschichten das reflektierte Streulicht unterhalb oberflächenrauher elektronenreicher Metalle wie z.B. Gold oder Silber und erhöht so die Effizienz der durch diese Metalle erzeugten Anregung ihrer Oberflächen-Plasmonenresonanz. Diese bewirkt die typische, extreme Verstärkung der Ramansignale eines Analyten auf einer Substratoberfläche (sog. SERS Effekt).

  • 27.05.2020

    Vom Molekül zum Piezomaterial

    Vom Molekül zum Piezomaterial lässt sich die lösungsbasierte Synthese von Zinkoxid ZnO steuern und die nachgewiesenen Zwischenstufen mikroskopisch charakteri-sieren. Sie sind für das Verständnis der Kristallisation dieses auch technologisch wichtigen Materials von Bedeutung. Kontrolliert man die Kristallisation von ZnO ausgehend von der molekularen Vorstufe Zinkacetat und einem organischen Templat lassen sich nämlich häufig beobachtete Verzwilligungen der gebildeten Kristallite unterbinden und es entstehen gezielt nahezu monodisperse, mikrometergroße Einkristalle von Zinkoxid die sich mittels Langmuir-Blodgett-Technik an flüssigen Grenzflächen in dichter und hoch geordneter Weise auf Substraten abscheiden.

  • 19.05.2020

    Neues Projekt zu effizienten Elektrokatalysatoren

    A possible Energy Scenario for our future Energy Economy - based on Hydrogen for Fuel Cells and Electrolyzers © M. Ledendecker

    Dr. Marc Ledendecker forscht als neuer Gruppenleiter in der Technischen Chemie an der Entwicklung von effizienten Elektrokatalysatoren für die Brennstoffzelle und Elektrolyse. Seine Nachwuchsgruppe „NanoMatFutur: SynKat“, das kürzlich gestartet ist, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für eine Laufzeit von fünf Jahren mit etwa 1,9 Millionen Euro gefördert.

  • 28.04.2020

    Sulfotools GmbH gehört zu den 7 Gewinnern des IKU Awards 2020

    Das Gründerteam von Sulfotools, v.l. Sascha Knauer, Christina Uth, Harald Kolmar. Bild: Sulfotools GmbH

    Alle zwei Jahre zeichnen die Veranstalter des Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU), das Bundesumweltministerium (BMU) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), herausragende, industriell verwertbare, umweltfreundliche Innovationen aus. Die Sulfotools GmbH, ein Spin-off der TU Darmstadt, wurde dieses Jahr für

  • 28.04.2020

    Sulfotools GmbH publiziert Technologie für die wasserbasierte Peptidherstellung

    Fluoreszenzeigenschaften der Smoc-Schutzgruppe in Wasser. Bild: Sulfotools

    Die Sulfotools GmbH, ein Spin-off der Technischen Universität Darmstadt, publiziert in enger Kooperation mit den Fachgebiet Angewandte Biochemie an der Technischen Universität Darmstadt ihre nachhaltige, wasserbasierte Peptidsynthese, Clean Peptide Technology (CPT), in dem renommierten, wissenschaftlichen Journal „Angewandten Chemie- International Edition“. Das Darmstädter Start-up hat eine umweltfreundliche und

  • 09.04.2020

    Wirkstoff-Design ist eine „Formsache“

    Wirkstoff-ähnliche Moleküle binden an ihr Zielprotein in nur einer von vielen möglichen Anordnungen. Durch rationelles Design kann die „richtige“ Form stabilisiert und die Wirkstoffe verbessert werden. In zwei neue Publikationen entwickelte der Arbeitskreis von Prof. Hausch so neue Wirkstoffe für FK506-bindende Proteine.

    n der Arbeit von Bischoff et al. (Chem Eur J 2020, 26, 4677-81) wurde durch eine clevere Syntheseroute ein vollständig rigides Molekül entworfen (siehe Abbildung), dass nur noch eine einzige drehbare Bindung aufweist und perfekt den Bindungsmodus der flexibleren Vorgänger-Moleküle imitiert. Diese

  • 09.03.2020

    Jan Bogen erhält GBM Masterpreis

    Der Preisträger Jan Patrick Bogen (l.) mit seinem Doktorvater Prof. Dr. Harald Kolmar.

    Für seine ausgezeichnete Masterthesis erhielt Jan Patrick Bogen aus dem Arbeitskreis Professor Kolmar am 29.02.20 in einer Feierstunde den Masterpreis der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM). DIe GBM ist die größte biowissenschaftliche Fachgesellschaft Deutschlands. Sie vergibt den Preis an Absolventinnen und Absolventen eines Studiengangs der molekularen Biowissenschaften, die eine herausragende Masterarbeit

  • 03.03.2020

    Heinz Maier-Leibnitz-Preis für Professorin Ulrike Kramm

    Juniorprofessorin Ulrike Kramm, Fachbereich Chemie sowie Material- und Geowissenschaften

    Zwei der diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz-Preise der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gehen an die TU Darmstadt – an die Juniorprofessorin Ulrike Kramm (40) und an den Assistenzprofessor Michael Saliba (36). Kramm, seit März 2015 Juniorprofessorin an der TU Darmstadt, entwickelt edelmetallfreie Katalysatoren für Energieanwendungen, wie etwa die Brennstoffzelle. Die Katalysatoren sind preisgünstig in der Herstellung, da sie auf teure und schlecht verfügbare Edelmetalle verzichten.

  • 28.02.2020

    Hochaktive photo- und thermochemisch aktivierbare Katalysezentren in kristallinen mikroskaligen Titansulfiden

    Titandioxid ist neben seiner großen technologischen Bedeutung als Weißpigment, wohl der am besten untersuchte Modellkatalysator für photochemisch induzierte Abbaureaktionen. Aufgrund seiner relativ großen elektronischen Bandlücke von 3.6 eV ist seine Aktivität allerdings auf den UV-Bereich limitiert. Im Vergleich dazu ist die Familie der Titansulfide in Hinblick auf ihre katalytischen Eigenschaften weitaus weniger intensiv

  • 27.02.2020

    Anti-Schuppen-Shampoos im Test

    Standbild aus dem WISO-Beitrag vom 03.02.20

    Toxikologe Dr. Peter Jürgen Kramer, Lehrbeauftragter am Fachbereich Chemie der TU Darmstadt, war am 03.02.20 in einem Videobeitrag des Magazins WISO (Start bei Minute 2:43) zum Thema Anti-Schuppen-Schampoos im Test zu sehen, siehe TV-Sendung des Magazins WISO.

  • 27.02.2020

    Direkter Nachweis aktiver Zentren in Gold-Katalysatoren

    Nachweis isolierter Au+-Zentren während der CO-Oxidation über getragenen Gold-Katalysatoren. Abbildung: AK Hess / TU Darmstadt

    Kombination von operando IR-Spektroskopie mit Theorie

    Während Gold allgemein als reaktionsträge angesehen wird, weist nanopartikuläres Gold eine hohe katalytische Aktivität für Reaktionen bei niedrigen Temperaturen auf und ermöglicht sogar die Oxidation von Kohlenmonoxid unterhalb Raumtemperatur. Seit der Entdeckung hat sich die Gold-Katalyse zu einem eigenständigen und intensiv beforschten

  • 20.02.2020

    Exkursion zur Vorlesung „Technische Chemie 2“

    Exkursion_ BioLiq-Anlage am Karlsruhe Institute of Technology (KIT)

    Am 5.2.2020 fand die Exkursion zur Vorlesung „Technische Chemie 2“ unter Leitung von Prof. Rose statt. Mit knapp 30 Teilnehmer*innen der Master-Vorlesung wurde die BioLiq-Anlage am Karlsruhe Institute of Technology (KIT) besucht. Es handelt sich um eine Pilotanlage für die Umwandlung

  • 30.01.2020

    Doktorandentag 2020 am Fachbereich Chemie

    Am 29.01. fand von 13.00 – 17.30 Uhr wieder der diesjährige Doktorandentag des Fachbereichs Chemie statt. Diese Veranstaltung bietet unseren Doktorandinnen und Doktoranden traditionell die Möglichkeit ihre aktuellen Forschungen vorzustellen und diese dann gemeinsam in größerer Runde über die Grenzen der eigenen Forschungsgruppe hinaus zu erläutern und zu diskutieren. Mit insgesamt 20 Beiträgen (5 Kurzvorträgen) und 15 Posterpräsentationen waren alle sechs Fachgebiete unseres Fachbereiches vertreten. Kurzvorträge gab es zu den Themen homogene Katalyse, nanoskalige Pigmente und

  • 08.01.2020

    Merck-Stipendium für Charlotte Gallenkamp

    Charlotte Gallenkamp, ausgezeichnet durch ein zweijähriges Promotionsstipendium der Merck'schen Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft e.V.

    Zum zehnten Mal fördert die Merck`sche Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft e.V. hochbegabten wissenschaftlichen Nachwuchs im Fachbereich Chemie der TU Darmstadt. Diesjährige Stipendiatin ist Frau Charlotte Gallenkamp, die ihre Doktorarbeit mit dem Thema „Quantenchemische Untersuchungen spektroskopischer Eigenschaften von Fe-N-C-Modellkatalysatoren“ an der Schnittstelle der Theoretischen Chemie und der Elektrokatalyse im Arbeitskreis von Frau Professor Krewald und Frau Professor Kramm anfertigt. Ihr Promotionsthema steht im Kontext der Brennstoffzellentechnologie, welche ein wichtiges Element für flächendeckende klimafreundliche Mobilität darstellt.